Klavier spielen – das Schönste auf der Welt

Genau jetzt ist sie da, diese innere Aufruhr, dieses Verlangen. Doch was nun? 

Die dümmste und leider verbreitetste aller Arten ist blind darauf los zu laufen, weg zu schauen und draufzuhauen. Weshalb ich schon sehr früh erkannte, dass die Meisten es einfach nicht besser wissen.

Ich stand im Bus zum Schloss Charlottenburg in Berlin und musste die nächste Station aussteigen, auf dem Weg zu einem Klavierseminar über das Thema: Körper und Emotionen während des Klavierspiels. Damals war ich noch jung, vielleicht 19, fast 20 und zwei Geiger standen vor mir an der Bustür und unterhielten sich über ihr letztes Konzert. „Das Volk ist dumm!“ empörte sich einer von ihnen, der es wahrscheinlich leid war, nicht verstanden zu werden.

„Das letzte Konzert mit Standing Ovations war ein Knaller. Ich war hin und weg, weil ich damit nicht gerechnet habe. Desto enttäuschender waren die Reaktionen für mich nach dem Konzert. Was Menschen mir sagten, um Respekt und Zuneigung auszudrücken, hörte sich für mich unzusammenhängend und weit hergeholt an.“

Kaum einer kann wirklich begreifen, was vor sich geht, wenn ein Künstler eine Vorführung gibt? Ein Grund, weswegen wahre Künstler sicherlich des Öfteren die Öffentlichkeit meiden. Kein Blatt mehr vor den Mund zu nehmen und provokant zu sein ist nur eine Folge davon.

„Den Schmerz und die Leidenschaft, die man empfindet und die dringenden Ausdruck suchen, kann man er-tasten. Sogar den Halt bekommen, als würde man an einer Klippe hängen. Wie tief würde man fallen?“

Für alle ist Klavier spielen gut! Ob als Ventil oder als Kummerkasten! Und deswegen für mich das Schönste, das es gibt –  bunt wie ein Regenbogen… sowie in guten und in schlechten Zeiten!

Schau dir dazu das Video an: Klavier spielen ist das Schönste für mich!

Pianolla Muse

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